CHAMBER REMIX DAYS


Donnerstag / Freitag  29. / 30. Juni 2023 

20:00 Uhr, Einlass 19:30

Kunsthafen im Rhenania

Bayenstrasse 28

50678 Köln

chamber - day


HINDOL DEB

Hindol Deb - sitar, Looper


MARCO AMBROSINI / ALBRECHT MAURER

Marco Ambrosini - nyckelharpa

Albrecht Maurer - fiddle, voice, remix tool



Ein Doppelkonzert mit neuer Crossover Musik. Hindol Deb gestaltet eine musikalische Reise mit Elementen aus klassischer indischer Musik und Jazz. Marco Ambrosini und Albrecht Maurer haben Ihre Wurzeln in der klassischen abendländischen Musik und dem Jazz und stellen Ihr Programm „Orpheus in Heaven“ vor.


Um die Idee der Konzertreihe zu verstehen und nachvollziehen zu können, empfiehlt sich ein Besuch vom remix day








remix day


ECHO HO 

JOKER NIES

HAINBACH


Echo Ho - live electronics 

Joker Nies live - electronics 

Hainbach - live electronics 


Ein reiner Remix Abend mit drei herausragenden Künstlern der Elektronischen Musik. Hierbei stehen 3 chamber events Pate. Im Mai bereits spielte das Jörg Brinkmann Trio, dass ebenfalls hier Grundlage für einen Live Remix sein wird. Die Sets von Hindol Deb und dem Duo von Marco Ambrosini und Albrecht Maurer sind noch frisch im Ohr und ebenfalls bereit, als Klangmaterial hier weiterentwickelt zu werden.


Um das Erlebnis zu verstehen und nachvollziehen zu können, empfiehlt sich ein Besuch vom chamber - day



chamber - day

Hindol Deb zunächst von seinem Vater Sri Panchanan Sardar und später von Pandit Santosh Bannerji ausgebildet. Sein tiefes Interesse am Lernen und Komponieren für westliche Instrumente führte dazu, dass er einen Master in Jazz-Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln absolvierte. Im Jahr 2012 wurde Hindol von der Carnegie Hall zu einem Musikaustauschprogramm eingeladen, um mit ihren Alumni-Musikern zusammenzuarbeiten.  Als Komponist hat Hindol die unendlichen Kombinationen im Crossover indischer Musik mit verschiedenen anderen Genres wie zeitgenössischer westlicher Klassik, Jazz, Flamenco, nordischem Folk und anderen erforscht. Er leitete Workshops an der HfMT Köln, der Popakademie Mannheim, der Arvika, Karlstad und der Universität Lund in Schweden. Seit 2017 lehrt Hindol Deb indische Musik an der Popakademie Mannheim. Er spielte u.a. mit Marina Abramović, Renaud Garcia Fons, Annette Maye, Markus Stockhausen, Sebastian Gramss, Mattias Perez, Uma Dogra, Daksha Mashruwala.

Albrecht Maurer studierte von 1980 – 1986 Violine an der Hochschule für Musik & Tanz und betrieb kompositorische Studien bei Klarenz Barlow und Johannes Fritsch. Albrecht Maurer machte Konzertreisen in die USA, Kanada, Nordafrika, China und ganz Europa. Er ist Mitglied des Pariser Ensembles Dialogos und gestaltet darüber hinaus eigene Projekte als Spieler Komponist und Konzeptionist. Seine Musik ist neu und alt, frei improvisiert und kammermusikalisch genau, dabei voller raffinierter Rhythmen und melodischen Linien. Er komponiert für verschieden Ensembles und gastiert in Projekten avancierter Jazzensembles. Dabei taucht er völlig in die verschiedenen Szenen der aktuellen Kultur ein, behält dabei jedoch seine künstlerische Eigenständigkeit. Er spielte bei 70 Radio-Aufnahmen ein, seine Diskographie enthält über 30 Tonträger.

Marco Ambrosini erhielt seine musikalische Ausbildung von 1971 bis 1981, mit Violine und Viola (bei Adrio Casagrande) und Komposition (bei Mario Perrucci), am Istituto Musicale G. B. Pergolesi in Ancona und am Konservatorium „G. Rossini“ in Pesaro. Marco Ambrosini arbeitet als Komponist, Solist und als Mitglied verschiedener Ensembles für Alte Musik, Barockmusik und Zeitgenössische Musik, unter anderem des Studio Katharco und Ensemble Oni Wytars (Deutschland), Els Trobadors (Spanien), Ensemble Unicorn, Ensemble Accentus, Clemencic Consort, Armonico Tributo Austria (Österreich), Ensemble Kapsberger (Rolf Lislevand, Norwegen), L’Arpeggiata (Christina Pluhar, Frankreich), mit Michael Riessler und Jean-Louis Matinier. Im Quintett Supersonus – The Europian Resonance Ensemble wirkt er gemeinsam mit Anna-Maria Hefele, Eva-Maria Rusche, Wolf Janscha und Anna Liisa Eller. Konzerte und Tourneen führten ihn in mehr als 25 Staaten. Seine Diskographie enthält über 150 CDs.

Um die Idee der Konzertreihe zu verstehen und nachvollziehen zu können, empfiehlt sich ein Besuch vom remix day


remix - day

Echo Ho ist eine in Peking geborene und in Köln lebende Klangkünstlerin und Performerin, die sich der interdisziplinären Forschung und Strategie an den Schnittpunkten von Kunst, Philosophie und Technologie widmet. Sie geht von der Idee aus, dass Kunst keine Form der Repräsentation ist, sondern eine starke Kraft, die die Strukturen verändern kann, die die Welt, in der wir heute leben, prägen. Zwischen 2011 und 2013 war Ho Fellow an der Interdisciplinary Graduate School for Arts and Sciences an der Universität der Künste Berlin.  Von 2007 bis 2014 arbeitete Ho als künstlerischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Ho’s Arbeiten wurden u.a. im He Xiangning Art Museum Shenzhen, Center-A Vancouver, ISEA 2010 Germany, ZKM Karlsruhe aufgeführt oder präsentiert.

Joker Nies ist Sounddesigner und Redakteur für die Zeitschriften Sound&Recording und Keyboards. Seine musikalischen Aktivitäten konzentrieren sich auf einen improvisatorischen Ansatz, z.B. mit dem Trio Die Schrauber oder The KØP. Er arbeitet auch an kompositorischen Projekten mit, wie z.B. an den Aktivitäten des Multimediaprojekts REALTIME-RESEARCH und den QUANTUM QUASI Tanzprojekten. Joker Nies trat auf Festivals in ganz Europa, den USA und Mexiko auf, mit Künstlern wie John Butcher, Ernst Reijsinger, Birgit Uhler, Thomas Lehn, Alan Silva, Dave Tucker, Seth Josel, Hans Tammen, Mario De Vega, Gino Robair und vielen anderen.

Hainbach wuchs am Rande des Schwarzwalds auf und lebt mit seiner Familie in Berlin. Insgesamt hat er an über 70 Theaterstücken als Komponist, Textdichter und Livemusiker mitgewirkt, unter anderem am Staatstheater Hannover, Schauspielhaus Hamburg, Theater Frankfurt, Theater Bonn sowie dem Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar. Hainbach veröffentlichte seit 2010 Ambient und experimentelle elektronische Musik, u. a. auf den Labels Seil Records, Opal Tapes oder Limited Interest des Nine Inch Nails Musikers Alessandro Cortini. Das englische Musikmagazin The Wire beschrieb seine Musik als „wahnsinnigen Trip“ („hell of a trip“) und der Blog Bandcamp Daily nahm Hainbach in die Liste der „10 Musiker, die elektroakustische Musik ins 21. Jahrhundert bringen“ auf. Seinen YouTube Kanal mit über 150.000  Abonnenten, er teilt experimentelle Musiktechniken mit einem internationalen Publikum.

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Chamber Remix Cologne

Kunsthafen im Rhenania 

Bayenstrasse 28  

50678 Köln

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