Sonntag, den 03. Mai 2026 

17:00 Uhr, Einlass 16:30

Kunsthafen im Rhenania

Bayenstrasse 28

50678 Köln






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Izabela Kałduńska

The New Solarism


Izabela Kałduńska - Violine, Stimme, Live Elektronik 













Die Leipziger Komponistin und Geigerin Izabela Kałduńska, besser bekannt als The New Solarism, bereitet ihr Publikum auf eine neue musikalische Reise vor: 2026 erscheint das Album „The Train I-V“. 2026 erscheint das Album „The Train I-V“. Der fünfteilige Zyklus wird in diesem Konzert live erklingen.

„The Train I-V“ entstand als intermediale Reflexion: Inspiriert von dem Kurzfilm der russischen Künstlerin Olga Chernysheva, dem elegischen Andante aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 sowie Alexander Pushkins melancholischen „Epistel an Yudin“ verwebt Kałduńska klassische Violintechnik mit modernen Klangmitteln. Über Loopstation, Effekte, Textfragmente und Gesang entfalten sich hypnotische, liminale Klanglandschaften – sphärische Streicher-Schichten, die zwischen Traum und Erinnerung oszillieren.

Der Zyklus gliedert sich in fünf Sätze, die wie Waggons eines inneren Zuges aneinandergereiht sind: Jeder Teil trägt eine eigene emotionale Farbe – von stiller Kontemplation über aufbrechende Sehnsucht bis hin zu Momenten intensiver, transzendenter Glorifizierung. Die Musik lädt ein, sich fallen zu lassen: in die Tiefe der eigenen Gedanken, in die Weite vergangener Briefe oder in die ungreifbare Bewegung eines Zuges, der nirgendwo ankommt und doch immer weiterfährt.

Mit ihrem künstlerischen Hintergrund schafft Kałduńska eine Brücke zwischen klassischer Tradition und experimenteller Klangkunst. „The Train I-V“ verspricht, die charakteristische Traum-Ästhetik von The New Solarism weiterzuentwickeln: immersiv, emotional und roh.






Izabela Kałduńska wurde 1990 in Danzig, Polen geborgen. Masterstudium in klassischer und Jazzvioline bei den Professoren Roland Baldini, Kathrin ten Hagen, Andreas Seidel und Thomas Prokain an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Sie gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben wie dem Hochschulwettbewerb der HMT Leipzig, dem 20. & 21. Century Music Competition for Young Artists in Warschau, dem 5. Witold Lutosławski-Wettbewerb in Warschau, dem 32. Kammermusikwettbewerb in Wrocław, dem 3. Irena Dubiska-Violinwettbewerb in Łódź und vielen anderen.


Während ihres Studiums war sie hauptsächlich als Mitglied verschiedener Orchester (Statskapelle Halle, Kammerakademie Halle, Philharmonie Leipzig, Leipziger Symphonieorchester, Junge Deutsche Philharmonie) und Ensembles (Forma Leipzig, Contemporary Insights, Ensemble Ambidexter) tätig. 


Neben Stücken für Solovioline, die sie selbst aufführt, komponierte sie auch Stücke für das Jazzoktett Ambidexter Ensemble („T. Wave” 2019 und „Faster than the Time” 2022), für das Orchester der Philharmonie Leipzig („2020B – 4 Deconstructions after 2nd Beethoven’s Symphony for 8 Instruments and Speaker” 2020), für die Sängerin Karolina Borowczyk und ihr Projekt Mickiewicz („Resignation IX.” 2021), für das Balkan-Ensemble Herje Mine („Lipszczanka” 2022) und für ihr sorbisches Volkslied-Duo-Projekt mit der Sängerin Walburga Walde („Noc 24.2.2022” 2022 und „Majska Noc” 2022). Im Juni 2021 veröffentlichte sie ihre erste Solo-LP „The New Solarism – Studies of Myself”, die aus ihren Kompositionen für Violine und Effekte besteht.

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