Yuri Bondarev & Tatiana Kozlova  // Zeit-Reise

Alex Gunia // Remix

Yuri Bondarev  – Viola

Tatiana Kozlova – Piano

Alex Gunia – Live Elektronik

 

 

Tatiana Kozlova, Yuri Bondarev

 

PROGRAMM:

 

Michail Iwanowitsch Glinka (1804-1857) – Sonate für Viola und Klavier in d-Moll (unvollständig) (1835)
Allegro moderato
Larghetto ma non troppo

Paul  Hindemith (1895-1963) – Sonate für Bratsche und Klavier Op.11 n.4  «Fantasiesonate» (1919)
Phantasie
Thema mit Variationen
Finale mit Variationen

Astor Piazzolla   (1921-1992) – El Gran Tango (1982)

Albrecht Maurer (1959 ) – For Chicken (2016)

— Pause–

Alex Gunia (1964) – Remix

 

Tatiana Kozlova ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria-Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs „Muse von St. Petersburg“ ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen.Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko. Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St.  Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Gürzenich, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil ( „14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10.Lerbache Musiktage“, “Musicastello“, “Catania musica estate“ ). Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.

Yuri Bondarev wurde in Leningrad (St. Petersburg) geboren. Nach dem Violinstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. S. Picard und Prof. M. Mücke wechselte er zur Viola und wurde in die Klasse Prof. Tatjana Masurenko an der Leipziger Musikhochschule aufgenommen, wo er auch sein Konzertexamen machte. Regelmäßige Solo- und Kammermusikauftritte führen ihn nach Österreich, Italien, Frankreich, Griechenland, Schweden, Dänemark, Holland, Japan und in die andere Länder. Als Solist und Kammermusiker in verschiedenen Ensembles spielte er u.a. im Wiener Musikverein, Leipziger Gewandhaus und Mailander Konservatorium, Alte Oper Frankfurt und in der Düsseldorfer Tonhalle. Die erste wichtige Orchestererfahrungen sammelte er beim Leipziger Gewandhausorchester und bei den Wiener Philharmonikern, mit der Dirigenten wie Riccardo Chailly, Kurt Masur, Daniel Harding, Dmitrij Kitaenko, Christopher Hogwood, Herbert Blomstedt und viele anderen. Seit 2009 ist er stellv. Solobratscher bei der Düsseldorfer Symphoniker und ab dem Wintersemester 2012/2013 Dozent für Viola und Violine an der A.Rubinstein Akademie in Düsseldorf.

 

Alex Gunia 2016

 

Alex Gunia, von 1985 – 1989: Musikstudium am Berklee College of Music, Boston Massachusetts. Es folgte der Aufbau verschiedenster Bandformationen und Entwicklung eines eigenen elektro-akustischen Bandsounds als Leader und Co-Leader mit den Formationen Matalex, MHC und Peace;  europaweite Tourneen und Chartplazierungen. Seit 2001: intensive Beschäftigung mit norwegischer Improvisationsmusik und zahlreiche Studien- und Konzertreisen durch das In- und Ausland, besonderes Interesse galt dabei Norwegen. 2007: Umzug nach Oslo und sechs intensive Jahre als Musiker, Dozent, Forscher und Veranstalter, zwischen 2007 und 2012: Abstraktion des eigenen Spiels bis zur Aufgabe der Gitarre und dem Generieren von Geräuschen mit selbstgebauten Soundgeneratoren und verschiedenster alternativer Spielformen; weltweite Gastspiele als Leader und Sideman in Bands wie Mungolian Jetset, Chromekraut, Goldbach uva.2010: Gründung des Klang- und Improvisationsduos NOISER 2010-2012: Entwicklung und Verwirklichung des Kunst- und Forschungsprojektes 300 acting spaces im Auftrag des norwegischen Kulturrates, des Goetheinstituts und zahlreicher anderer staatlichen und privaten Förderer- ein open form und open resource Projekt, bei dem fast einhundert meist norwegische Musiker in wechselnden Besetzungen zusammen live improvisierten; alle Konzerte wurden live im internet als Film- und Audiomaterial gestreamt und stehen jedermann zur weiteren, freien künstlerischen Verwendung zur Verfügung. Die mit diesem Projekt in Oslo ausgelöste öffentliche und kulturpolitische Debatte um die inhaltliche Freiheit der Kunst im Zusammenhang mit der fortschreitenden Gentrifizierung grosser Teile der Stadt, machte 300 acting spaces zu einem der bedeutendsten und intensiv diskutierten Kulturprojekte der Stadt im Jahre 2011. Seit 2011: assistant Professor an der Königlich Staatlichen Musikhochschule Oslo im Bereich Live Electronics und zahlreiche Vorträge, Workshops in Europa und den USA.Seit 2012: Köln ist wieder privater Lebensmittelpunkt.