Anna Lindblom  // wood-stone-string-songs

Udo Moll // Vanitas

 

Anna Lindblom – Stimme, Loop–Maschine, Klangerzeuger

Udo Moll – Live Elektronik

 

SAMSUNG CSC

 

Anna Lindblom  // wood-stone-string-songs

Die schwedische Sängerin Anna Lindblom bewegt sich spielerisch zwischen imaginären nordischen Melodien und frei assoziativer Improvisation. Mit folkloristischem Timbre und archaischen Klangfarben, schafft sie unvorhersehbare Wandlungen und spannenden Entwicklungen, dann wieder wunderbare Ruhepunkte. Mit Alltagsgegenständen, selbstgebauten Instrumenten und einer Loop-Maschine geht sie auf eine Reise mit ungewissem Ziel.

Anna Lindblom ist seit 1980 als Sängerin, Instrumentalistin und Performerin in Gruppen und Theatern in Schweden, Deutschland, Italien und Frankreich tätig. U.a. arbeitet sie am Schauspiel Köln, Schillertheater Berlin oder am Comédie de St. Etienne. Seit 1985 ist sie in Köln ansässig. Hier wirkte sie in verschiedenen Formationen u.a. „Ballhaus“, das „Lindblom-Daun Ensemble“, dem Trio „Lindblom, Gramss, Engelhard“. Von 2005 bis 2013 war sie Sängerin bei der Kölner Weltmusikgruppe „Schäl Sick Brass Band“. Aktuell singt sie in der Gruppe Runa und erarbeitete das Soloprogramm „Songs of Wood and Water“. Darüber hinaus komponiert sie für Tanz und Theater. U.a „Frauenbewegung“ Tanztheater, Choreografie von Yoshiko Waki / 2013 Premiere im Theater im Pumpenhaus, Münster/ „Be Calm“, ein Theaterstück über Louise Bourgois, / 2012, in der Orangerie, Köln. Als Sängerin und Interpretin im Bereich Performance und frei improvisierte Musik arbeitete sie u.a. mit Gunda Gottschalk und Ute Völker „Trio“ / Nozartfestival in Köln. Norbert Rodenkirchen und Raimund Engelhardt, „Archaische Impressionen“ / Jazzfestival Moers. Michael Riessler und Renaud Garcia Fons „Chants Magnetique“/ Fylkingen, Stockholm. Josephine Truman „Antipodear“ / Klangraumfestival, Stuttgart. Bild und Aktionskünstler Michail Stamm „Auf der Insel“ / Museumsinsel Hombroich. Ihre jüngste Soloperformances, Hirtengesänge, konzipierte sie für die Ausstellung „All Ladies (Kühe in Europa)“ der Fotografin Ursula Böhmer im Museum Neukölln in Berlin. „Lieder und Un-Lieder“,  für die Ausstellung  „Odradek“ in der Galerie Art 68 Köln.

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Udo Moll // Vanitas

Der in Köln lebende Trompeter und Komponist Udo Moll wurde 1966 am Rande der schwäbischen Alb geboren. Eine musikalische Erstsozialisierung erfolgte im Blasorchester des Musikvereins Uhingen. 1992 studierte er Trompete und Komposition an der Hochschule für Musik Köln bei Manfred Schoof und Johannes Fritsch. Er arbeitete u.a. mit  Frank Köllges, Matthias Schubert, Nils Wogram, Gerry Hemingway oder Moritz Eggert. Außerdem gründete er das Septett Novotnik 44, das Preisträger beim  Jazzfestival in Getxo/Spanien und Finalist bei der International Jazz Competition der Leverkusener Jazztage war.

Seit einigen Jahren entwickelt der Trompeter, Elektroniker und Komponist Udo Moll transmediale Projekte. Dabei setzt er auch den Computer als expressives Musikinstrument ein. Gemeinsam mit seinem Trio „das mollsche gesetz“ und renommierten Videokünstlern wie Luis Negron van Grieken und Juan Orozco entstanden raumgreifende Auftragsarbeiten wie u.a. „Heines Sklavenschiff“ (Kunsthalle /Düsseldorf, De Rode Hoet /Amsterdam, Maison Heine /Paris) und „Tientos y Lucientes“, Kunst-Station Sankt Peter /Köln. Moll spielte als Trompeter der „Schäl Sick Brass Band“ regelmäßig auf Festivals in Europa, Asien, Nordafrika und Nahost. Am Staatstheater Nürnberg entstanden mehrere  Tanztheater-Musiken für die Choreografin Daniela Kurz. Jüngste Arbeiten sind die Multimedia-Performance „punchcard music“ (mit Gudrun Barenbrock und Wolfgang Mitterer – UA beim Festival „8Brücken-Musik für Köln“ 2013) und die Tamztheatermusik „un tango avec le baron“ für Kettly Noel und Koffi Koko (UA bei „dense Bamako danse“ in Bamako/Mali 2013)  Stipendien und Arbeitsaufenthalte : artist residency ART OMI, New York 2008 ; STEIM Amsterdam 2011 ; Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop 2012; darüber hinaus: 2009 Artistic Residency at STEIM (Studio for the development of electronical music instruments) Amsterdam. 2011 Residency für Elektronische Musik & Komposition am Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. 2012 Klang Installation „eden birds“ für die Muziekbiennale Niederrhein (NL), 2012 eccentric listening mit der Video-Künstlerin Gudrun Barenbrock für das Netzwerk Neue Musik. 2014 protean territories – Konzert Installation für hybride Instrumente und Video. 2016   ENIAC girls – für Text Projektion, Trumpete, Synthesizer, Perkussion and Electrischer Orgel

www.udomoll.de